Über 900 Jahre

Geschichte

Zum ersten Mal ist von „Wederichfelden“ 1072 die Rede, als Westfeld in einer Urkunde dem neuen Kloster Grafschaft geschenkt wird. Es wird vermutet, dass ein Herr „Wederich“ einen Hof besaß! Deshalb der Name. Im Jahr 1338 heißt unser Dorf in einer Urkunde „Wedesvelde“. Später kann man oft den Namen „Wersfeld“ lesen. Plattdeutsch heißt er „Weesfelle“.

Die Menschen in Westfeld lebten früher von der Landwirtschaft. Der Boden war karg und die Winter streng. Man baute das Dorf wohl auf der Winterseite, damit die Sonne besser auf die Felder schien und diese nicht zu viel im Schatten lagen.
Ganze Wolfsrudel kamen manchmal bis in die Dörfer und rissen das Vieh. Um Wölfe zu fangen, grub man Wolfskuhlen aus. Die Grubenöffnungen wurden mit Zweigen abgedeckt und Köder ausgelegt. Die „Wolfskuhle“ bei Oberkirchen erinnert daran.

In den Wäldern fällten arme Köhler die Bäume, um Holzkohle zu gewinnen. Die Bauern trieben ihre Schweine in den Wald, um sie dort fressen zu lassen. Deshalb gab es mit der Zeit immer weniger Bäume. Vor 200 Jahren waren dann fast alle Berge kahl. Einige Namen erinnern noch daran, z.B. der „Kahle Asten“.

Die erste Schule gab es 1800. Lehrer Soret unterrichtete im Backhaus vom Bauern Clemens. 1846 wurde eine Schule gebaut. 120 Kinder gingen in eine Klasse. 1954 entstand unser heutiges Schulgebäude.

Westfeld

Seit 1975 ist Westfeld Landes- und Bundesgolddorf. Das heißt, unser Dorf ist eines der schönsten in ganz Nordrhein-Westfalen und Deutschland.

Heute arbeiten nur noch wenige Westfelder als Landwirte. Viele sind Handwerker, andere arbeiten für den Fremdenverkehr.

Westfelder Wappen1997 feierte Westfeld die 925-Jahr-Feier. Seitdem haben wir auch ein Wappen. Das Wappen trägt im oberen Feld auf blauen Grund ein silbernes W für Westfeld. Gleichzeitig soll das W einen Bach darstellen: Wir sind der erste Ort an der Lenne. Ein goldenes Buchenblatt und ein goldener Fichtenzapfen weisen auf unsere großen Wälder hin. Im unteren Teil stehen zwei rote Pfähle im goldenen Feld: Teil des alten Grafschafter Wappens.

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